In eigener Sache

Hervorgehoben

Liebe Besucher*innen und Interessierte,

die Pandemiezeiten lassen andere Themen schnell in den Hintergrund treten. Auch wir können nicht in der Form, wie wir es gerne täten, für unser Anliegen kämpfen und eintreten. Ein persönliches Ansprechen unserer Nachbarn*innen ist schwierig und online können Fragen nur begrenzt diskutiert werden.

Aber wir brauchen Werbung und Unterstützung für unser – und hoffentlich auch für euer – Anliegen.

Daher möchte ich euch bitten, unsere Online-Präsenz bei möglichst vielen Gleichgesinnten oder auch zukünftig Gleichgesinnten bekannt zu machen. Es sind ja nur ein paar Clicks:

https://www.openpetition.de/petition/online/kein-busstau-mehr-in-den-wohnzimmern-der-hollaendischen-reihe-und-der-bernadotte

https://www.facebook.com/Initiative-Holl%C3%A4ndische-Bernadotte-104969281471986

Vielen Dank

Es muss nicht immer fünfzig sein

Freiburg startet einen Versuch für mehr Verkehrssicherheit. Damit man aber 30 km/h als Regelgeschwindigkeit einführen kann, muss man das begründen. Denn dass könnte die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen. Dass zu schnelles Fahren die Sicherheit der Fußgänger, Radfahrer, Kinder pp. beeinträchtigen kann, spielt bei den Argumenten noch nicht die erste Rolle. Hier geht es zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/politik/vorstoss-aus-dem-breisgau-freiburg-setzt-auf-tempo-30-1.5137734

In der Politik tut sich was

Die schlechte Verkehrssituation und auch das teilweise veränderte Mobilverhalten der Bürger wird durchaus in der Politik wahrgenommen. So sollte man den Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona verstehen. Es handelt sich um die Drucksache Nr. 21-1255 in der Bezirksversammlung Altona.

Die Drucksache findet ihr hier:

https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1010455

Der Wortlaut des Antrages ist:

Das alltägliche Erleben im Straßenverkehr zeigt deutlich: Der Anteil des Radverkehrs in Altona nimmt weiter zu. Immer mehr Menschen bei uns im Bezirk nutzen – zumindest für kurze und mittlere Strecken – ihr Fahrrad. Die komfortable Nutzung von E-Bikes begeistert neue Radfans und auch die aktuellen Förderprogramme für Lastenräder fruchten, sie erhöhen den Anteil der sog. Cargobikes im Straßenverkehr rasant. Die Corona-Pandemie hat dem Trend zum Radfahren einen weiteren Schub gegeben.

Das erhöhte Aufkommen von Fahrrädern und Lastenrädern im Altonaer Straßenverkehr verlangt umso dringlicher nach konsequenten und sicheren Radverkehrslösungen. SPD und GRÜNE auf Landesebene haben im Koalitionsvertrag festgehalten, dass Radfahren „so einfach, schnell und komfortabel wie möglich“ sein soll und im Rahmen des Velorouten- und Bezirksroutennetzes die Einrichtung neuer Fahrradstraßen und Fahrradzonen geprüft werden soll. Dieses Versprechen sollte nun auch eingelöst werden.

Dringend notwendig ist die Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Ost-West-Verbindung parallel zur Elbe: Die von Radfahrenden stark frequentierte Strecke über die Bernadottestraße und Holländische Reihe bis zum Ottenser Marktplatz/ Max-Brauer-Allee ist für viele Menschen im Bezirk Altona eine tägliche Pendelstrecke. Eine Fahrradstraße auf dieser wichtigen Ost-West-Verbindung erhöht die Sicherheit und den Komfort für die Menschen, die das Fahrrad derzeit schon als Verkehrsmittel nutzen. Und sie motiviert diejenigen zum Fahrradfahren, die bisher aufgrund mangelnder Sicherheit darauf verzichten.

Vor diesem Hintergrund beschließt die Bezirksversammlung Altona auf Antrag der CDU-Fraktion:

Der Senat bzw. die zuständigen Behörden werden gemäß § 27 BezVG aufgefordert,

  1. zu prüfen, ob die Strecke Bernadottestraße über Holländische Reihe bis zum Ottenser Marktplatz/ Max-Brauer-Allee als Fahrradstraße ausgewiesen werden kann oder aufzuzeigen, unter welchen Voraussetzungen eine Fahrradstraße angeordnet werden kann.
  1. die Ergebnisse im Verkehrsausschuss vorzustellen.

Petitum:

Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.

Ende des Antrages.

Der Antrag wurde im Übrigen angenommen und befindet sich jetzt in den Mühlen der Politik (Stand 01.10.2020)